Speyer

Das auf einer Flussterrasse liegende Speyer geht auf eine römische Gründung zurück. Politische Bedeutung erhält es im Mittelalter erst unter den salischen Herrschern nach 1024. Nach den archäologischen Quellen war die Kernstadt innerhalb der römischen Stadtmauern im 8./9. Jahrhundert eine kaum besiedelte Ruinenlandschaft. Zwei größere Ansiedlungen – Alt-Speyer und Speyer-Vogelgesang – liegen außerhalb der Mauern. Kaiser Konrad II. (1027-1039) ließ den Dom als Herrschergrablege für sich und seine Familie errichten. Seit dem 11. Jahrhundert siedelten Juden in Speyer, das zu den drei SchUM-Städten gehört.

Speyer um 800

Speyer um 1250

Der Speyrer Dom um 1200

Der Speyerer Dom um 1250

Die im Jahr 1139 eingeweihte Männersynagoge

Um 800 standen in Speyer noch bedeutende Reste der römischen Befestigung, hier beispielhaft das Modell eines Stadttors mit Wachtürmen.

St. German um 800 und 1200

Die im Süden Speyers gelegene Kirche St. German ist heute vollständig verschwunden. Informationen zum Aussehen liefern archäologische Ausgrabungen.